Streß-Regulation

 

Mittels spezieller Rezeptoren auf der Netzhaut bekommt die Zirbeldrüse Tag-Nacht Informationen (das dritte Auge), durch die sie eine Vielzahl von Hormonproduktionen und damit Steuerungen im gesamten Körper veranlaßt. Die Leithormone sind dabei

-         Melatonin für die Nacht,

o   das Entspannung der Blutgefäße, Erniedrigung des Blutdruck und Reduktion der Herzfrequenz herbeiführt,

o   Tiefschlaf, Reparaturprozesse der Zellen und REM-Schlaf dirigiert

o   und aus dem 'Glückshormon' Serotonin gebildet wird,  

-         und Cortisol untertags,

o   das sogenannte Streßhormon, das zur Spannung der Blutgefäße/Erhöhung des Blutdrucks, der Magen-Darm-Tätigkeit und zur erhöhten Signalübertragung im Zentralnervensystem beiträgt.

Der morgendliche Tagesanbruch (Lichtreflex) synchronisiert dabei die innere Uhr (wodurch eine gewisse Flexibiltät im circadianen Rythmus möglich ist), die selbst im Rythmus der stehenden elektromagnetischen Wellen der Erde zwischen Ionosphäre und Erdoberfläche taktet (Erd-Resonanz, Schumann-Frequenz, nicht ganz 8 Schwingungen/Sekunde), evolutionsgeschichtlich bemerkenswert. Mit dieser Taktung löst sie auch andere Perioden innerhalb eines Tages aus, die weitere hormonelle und damit physiologische Vorgänge triggern. Dazu gehören wiederholte Abfolge von Aktivitäts- und Ruhephasen und auch die Befindlichkeit und Leistungfähigkeit des Denkapperates, die u.a. von der Synchronität des Gehirns mit der Basistaktung abhängt (elektromagnetische Schwingungen sind Teil der Informations-Fortpflanzung zwischen Zellen)

Damit ist klar, daß

-         sowohl eine Störung der physiologischen Eigenschaften der Zirbeldrüse,
insbesondere durch

o   Fluoride,

o   Medikamente,

o   Nahrungs-Zusatzstoffe,

o   Schadstoffe

(Die Zirbeldrüse ist nach der Leber das zweitstärkste mit Blut durchflossene Organ, unterliegt keiner Blut-Gehirnschranke und steht über die Gehirnflüssigkeit mit dem Rückenmark, mit der Lymphflüssigkeit und mit dem Blut in engem hormonellem Signal-Kontakt mit allen Organen. Schadstoffe aller Art können sich einlagern.)

-         als auch externe Einflüsse durch elektromagnetische Wellen

o   Licht mit hohem Blauanteil (Fernseher/Tablets/LED etc), besonders abends: der circadiane Rhythmus gerät durcheinander, das Risiko für Erkrankungen, wie Herzinfarkt, Adipositas und Typ-2-Diabetes steigt; auch Stimmungsschwankungen, Angststörungen und Depressionen treten auf.

o   Stromnetz (50 Herz Wellen),

o   Sendemasten/4G/5G/WLAN, Handy,

o   arythmische Schlafzeiten und

o   Licht-'Müll' nachts (Straßenlaternen, Autoverkehr)

die Funktionstüchtigkeit des Körpers und Geistes negativ beeinflussen (insbesondere die Melatonin-Produktion dämpfen).

Auch positive Einflüsse sind möglich mit

o   Sonne (die getriggerte Vitamin D Bildung trägt zusammen mit dem Vitamin B6, der Aminosäure Tryptophan und Omega-3 Fettsäuren (alle drei in Fisch) zur Bildung des Glückshormons Serotonin als Basis für die Melatonin-Produktion bei),

o   Entspannen (mit verringerter Produktion des Streß-Hormons Cortisol, wodurch die Melatonin-Produktion erst möglich wird),

o   Musik, Meditation (was zu den Schwingungs-Resonanzen mit anderen Gehirnteilen beiträgt, die zu Wohlbefinden und besonderen Denkleistungen führen).

So geht das Einflußspektrum der Zirbeldrüse von BurnOut, Schlafproblemen und Passivität über Denkleistung, Konzentration und Alterungsprozessen, bis zu Inspiration und Ekstase.

Neben diesen extrinsischen Einflußfaktoren ist

o   Streß ein bedeutender intrinsischer Faktor, der die circadianen Zyklen negativ beeinflussen kann. In Streß-Situationen wird vermehrt Cortisol zusammen mit Adrenalin ausgeschüttet,

§  Cortisol erhöht Blutdruck und Herzfrequenz und

§  aktiviert körperliche Leistungsfähigkeit, gespeicherte Verhaltensmuster und geistige Aufmerksamkeit.

§  Adrenalin aktiviert u.a. die Glukose-Ausschüttung der Leber als schnelle Energieversorgung für die geforderte Leistungssteigerung;

wenn sie ausbleibt, führt der erhöhte Blutzuckerspiegel zu vermehrter Insulinproduktion - und bei dauerhaftem Streß-/Überzuckerungs-Zustand zu Diabetes.

§  Erhöhter Cortisolspiegel am Abend (würde zur Streß-Bewältigung wach halten) behindert logischerweise die Produktion des Schlafhormons Melatonin und damit das Einschlafen bzw gesunden Schlaf.

§  Und da bei Streß aus Effizienzgründen Prozesse ausgeschaltet werden, die für das Überleben in Kampf/Flucht-Situationen nicht notwendig sind, führt Dauerstreß etwa auch zur Beeinträchtigung des Immunsystems und Verdauungsapparates.

Ganz wesentlich für einen gesunden Körper und Geist ist der Schlaf, in dem im Gehirn

-         Tageserfahrungen verschaltet werden (REM-Phasen), u.a. über elektromagnetische Gehirnwellen.

-         Abfallprodukte der Energieversorgung des Gehirns ausgeschwemmt werden (Tiefschlafphasen),

-         Regeneration/Müllabfuhr/DNA-Reparatur im Körper veranlaßt wird (wozu 2 bis 3 Liter gutes Wasser pro Tag zu trinken wichtig ist).

(Tief- und REM-Schlafphasen wechseln sich normalerweise im ca 90 Minuten Rythmus ab.) Fehlt diese Regeneration der Nacht nimmt längerfristig nicht nur die

-         Konzentration, Lernfähigkeit, Merkfähigkeit, Empathie ab (die Gehirnzellen sind dauerhaft überstimuliert und altern frühzeitig), sondern nehmen auch

-         Herz-Kreislauf-Probleme (Bluthochdruck, Herzrasen) zu und

-         das Zellklima verschlechtert sich (Krebs).

Die gesunden Schlafphasen werden durch Melatonin erreicht, das mit der Abnahme des Tageslichtes produziert wird (ab etwa 21 Uhr), weshalb die besten Regenerations-Ergebnisse mit Schlaf zwischen 22 und 6 Uhr erreicht werden. Das Melatonin Maximum liegt zwischen 0 und 2 Uhr. Die Melatonin-Produktion kann verbessert werden durch

o   Sonnen-Exposition der Haut (unterstützt die Serotonin-Produktion) und

o   schadstofffreie mediterrane Ernährung (Fisch, Gemüse), um die Zirbeldrüse vor ‚Verkalkung‘ zu schützen und die Bausteine für die Serotonin Produktion bereitzustellen.

Die Melatonin Produktion – und damit gesunder Schlaf und ein gesunder Körper und Geist – kann weiters unterstützt werden durch

o   abendliche Streß Vermeidung (Vermeidung von Cortisol-Produktion):

§  kein Bildschirm/Tablet/Handy ab 90 Minuten vor dem Schlaf. Das blaue Licht ist Signal für Cortisol Produktion und Stop von Melatonin Produktion (mindestens auf Nachtmodus schalten, der in einigen Geräten den Blauanteil mindert) - abgesehen von den Schädigungen durch WLAN und  Funknetz.

§  kein (zumindest kein schweres) Essen, keine Kohlehydrate, ab 3 Stdn vor dem Schlaf.  Der Grund ist, daß die Bakterien im Darm erheblich an der Melatonin Produktion mitwirken.

§  Entspannen (Musik, Lesen), kein Abendkrimi. Auch leichte sportliche Tätigkeit (Wandern,Radfahren) trägt zur Entspannung bei, oder ein heißes Bad, oder andere Entspannungs-Rituale.

§  positive Lebenseinstellung, sozialer Kontakt.

Es ist dabei wichtig zu beachten

§  Zucker löst eine erhöhte Cortisol- und Adrenalinausschüttung aus, die bis zu 5 Stunden andauern kann. In Kombination mit dem Weißmehl, was in vielen Backwaren und Süßigkeiten steckt, jagt das den Cortisolspiegel noch einmal in die Höhe.

§  Das Koffein aus Kaffee, Energy Drinks und Co. stimuliert die Nebennierenrinde, die dann mehr Cortisol ausschüttet. Ein regelmäßiger Koffeinkonsum kann das Streßhormon im Blut mehr als verdoppeln. Besser ist grüner Tee, der zwar noch etwa ein Viertel des Koffeins enthält, zugleich aber eine entspannende Wirkung besitzt.

§  Transfettsäuren in industriellen Fertigprodukten und schlechten Frittierölen lassen den Cholesterinspiegel in die Höhe schießen. Da Cortisol auch für die Regulierung des Cholesterinspiegels verantwortlich ist, steigt damit auch der Spiegel des Streßhormons.

Ein gesunder Schlaf erhöht die morgendliche Aufmerksamkeit und die Arbeitsleistung (Körper und Geist) des Tages. Ein Erwachsener benötigt ca. 7 – 8 Stdn Schlaf/Nacht um am Tag optimal leistungsfähig zu sein. Förderlich für einen erholsamen Schlaf sind auch ausreichend Mineralstoffe, am wichtigsten Magnesium als Cofaktor der Proteinbildung (in Vollkornwaren, Geflügel/Fisch, Obst/Gemüse, ... Nüssen). Optimale Schlaftemperatur 15 bis 19°C.

Cortisol als Gegenspieler zu Melatonin hält tagsüber wach und sinkt dabei im Laufe des Tages stetig ab. Am Morgen um ca. 6 - 7 Uhr startet die Cortisol-Produktion und ist auch ohne externen Streß um ca. 9 Uhr am höchsten, es weckt auf und macht bereit für Action.