Was hilft der Lock-Down
2.8.2020 pjj

In Worldometer sind für 215 Länder die aktuellen Coronavirus Fälle tabellarisch zusammengestellt. Dabei ergeben sich für den 31. Juli 2020 pro Eine-Million Einwohner Todesfälle mit Corona von Null bis 1.238 (Letztere entsprechen 1,2 Promille). Was macht den Unterschied?

Im CoronaNet Research Project werden die jeweiligen Regierungsmaßnahmen gegen COVID-19 analysiert und in einem zeitabhängigen 'Policy Activity Score' zusammengefaßt (der auch die auf die Volksgesundheit bezogene Güte der normalen Infrastruktur erfaßt). Es dürfte derzeit keine bessere Beurteilung der diversen Maßnahmen gegen COVID-19 geben. Lock-Down Ja oder Nein ist jedenfalls zu kurz gegriffen.

Für 15 aus meiner Sicht interessante Länder habe ich nachfolgend die Corona-Toten dem 'Policy Activity Score' gegenübergestellt. Dabei wurde der 'Policy Activity Score' (PAS) hinsichtlich seiner Zeitabhängigkeit am 1. April 2020 abgegriffen (durchgängig dem jeweils landesspezifischen Maximum entsprechend) und in einen Aktivitäts-Index umnormiert, der den länderübergreifenden niedrigsten Wert zum 31.12.2019 (Spanien, PAS ca 46) zu Null und den länderübergreifend höchsten Wert (Rußland, Finnland, PAS nahe 58) zu 100 setzt.

Graph Corona-Deaths versus Country-Policies

Es fällt auf, daß kein Zusammenhang zwischen der Anzahl der Corona-Toten (Tote mit Corona) und der Intensität der regierungsseitigen Gegenmaßnahmen gegen die 'Pandemie' zu erkennen ist (außer dem Einzelfall Belgien mit tendenziell keinen Gegenmaßnahmen und einer hohen Todesrate). Vielmehr ergeben sich 2 Cluster:

Es könnten also ganz andere Faktoren sein, die die Todesraten beeinflussen und nicht notwendig das Lock-Down Ausmaß. Es könnten sein:

Entsprechende Analysen wären m.E. wichtiger als weitere Schikanen mit Mund-Nasen-Schutz, Schulschließungen oder was sonst noch an Lock-Down Maßnahmen nach wie vor im Gespräch ist. Ursachensuche und Maßnahmen im Sinne entsprechender Erkenntnisse wären wichtiger als Medikamenten- oder Impfstoff-Entwicklung, die keine nebenwirkungsfreie Prävention oder Heilung darstellen.

Es ist etwa am Beispiel Österreich unverständlich, warum bei Todesursachen nach Statitik Austria für das Jahr 2018:

o Herz-Kreislauf 32.684
o bösartige Neubildungen 20.574
o Atmungsorgane 5.546
o Verdauungsorgane 2.799

(im Vergleich: 698 Coronatote zum 2.8.2020) nicht schon längst einschneidende Maßnahmen gegen die Ursachen dieser Wohlstands-Toten unternommen sind. Oder stecken hinter der Corona-'Politik' andere politische Ziele (Bereinigung der Wirtschaftsstruktur?, Verbreiterung von Einfluß internationaler Institutionen und deren Unterstützer?, Unterdrückung basisdemokratischer Freiheiten?)?

Die Wohlstandstoten gehen alle mehr oder weniger auf falsche Ernährung und Lebensweise zurück. Die falsche Ernährung schließt

Dies Alles schwächt das Immunsystem und könnte zur Anfälligkeit auch für COVID-19 Infektionen beitragen. Es wäre also an der Zeit, nicht nur in Sachen Corona geeignete Maßnahmen zur 'Volksgesundheit' zu ergreifen, es wäre sogar wesentlich wichtiger und würde um ein Vielfaches Leid und frühzeitigen Tod reduzieren - und keiner Lock-Down Maßnahmen bedürfen.